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Montag, den 28. November 2011 um 11:16 Uhr
Taylor-Team klettert auf Rang sieben
Von Niklas Leicht (Foto: Sportfoto Zink)   


Nach den Heimerfolgen über Ehingen und Chemnitz hat der Nürnberger Basketball Club mit einem 75:65 (39:40) in Heidelberg den dritten Sieg in Serie eingefahren und ist dadurch auf den siebten Tabellenplatz in der Pro A geklettert. „Das war heute ein enorm wichtiger Sieg gegen einen direkten Konkurrenten um die Playoffplätze“, konstatierte NBC-Cheftrainer Derrick Taylor im Anschluss an die Begegnung.


Den besseren Start in die Partie erwischten die Hausherren. Vor allem Björn Schoo zeigte sich gegenüber den letzten Spielen stark verbessert und erzielte die ersten fünf Punkte für die Hausherren. Der NBC dagegen kam nur schleppend ins Spiel. Vor allem defensiv bekamen die Franken Schoo einfach nicht in den Griff, der im ersten Spielabschnitt elf seiner insgesamt 18 Zähler erzielte. Doch den zwischenzeitlichen Neun-Punkte-Vorsprung (20:11) des USC konterten die Norisstädter ihrerseits und gingen durch einen Buzzerbeater von Cornelius Adler sogar mit einer 24:22-Führung in die Viertelpause. Im zweiten Spielabschnitt entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der beide Teams defensiv nun besser zupackten. In dieser Phase gelang es keinem Team, so dass es nach einem erneuten Buzzerbeater des NBC, diesmal durch Jaivon Harris, zur Pause 40:39 hieß.

Nach dem Seitenwechsel sahen die gut 800 Zuschauer im OSP stark verbesserte Nürnberger. Die Gäste starteten mit einem 11:2-Run in die zweite Hälfte und konnten sich so schnell auf 50:42 absetzen. Doch in der Folge lief nicht mehr viel zusammen für die Mannen von Headcoach Derrick Taylor. Der USC packte nun in der Defense beherzt zu und konnte sich zurück in die Partie kämpfen (52:50). Ein Ausrufezeichen setzte Rückkehrer Ike Okoye, der nach überstandener Verletzung ein gelungenes Comeback gab, indem er sein Team mit einem Monsterblock gegen Schoo wieder wachrüttelte.

Chavis sorgt für endgültige Entscheidung


Beim Stande von 55:53 ging es in den letzten Spielabschnitt, in dem vor allem die Routiniers Ryan DeMichael und Jaivon Harris Verantwortung übernahmen und wichtige Punkte für die Norisstädter erzielten. Mit einer guten Defense gelang es dem NBC, sich gegen Mitte des Viertels auf sechs Punkte abzusetzen (65:59) und die Hausherren auf Distanz zu halten. Die endgültige Entscheidung fiel knapp 40 Sekunden vor Ende der Partie, als Will Chavis an die Linie geschickt wurde, aufgrund eines vorausgegangenen technischen Fouls gleich vier Freiwürfe zugesprochen bekam und diese souverän zum 75:65-Endstand verwandelte.

„Im ersten Viertel hatten wir große Probleme, die Big Men des USC in den Griff zu bekommen. Das ist uns ab dem zweiten Spielabschnitt besser gelungen, doch auch der USC hat uns gut verteidigt. Das Comeback von Ike Okoye war ebenfalls wichtig. Auch wenn er noch nicht bei 100 Prozent ist, hat man gesehen, dass er uns an beiden Enden enorm weiterhelfen kann“, lautete das abschließende Fazit von Headcoach Taylor.

USC Heidelberg: Schoo (18), Burgess (15), Watts (8), Barth (6), Heindel (6), Komarek (6), Zipser (4), Sargent (2), von Fintel
Nürnberger Basketball Club: Harris (20), DeMichael (17), Barth (9), Reile (9), Okoye (8), Chavis (6), Adler (4), Ides (2), Schröder, Turan
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