| Donnerstag, den 24. November 2011 um 23:20 Uhr |
| Ersatzgeschwächter NBC reist nach Heidelberg |
| Von Niklas Leicht (Foto: Sportfoto Zink) |
![]() Für den Nürnberger Basketball Club steht am Sonntag um 17.00 Uhr ein schweres Auswärtsspiel beim Tabellensiebten aus Heidelberg auf dem Plan. Der ambitionierte Universitäts-Sport-Club startete gut in die Saison, doch nach zuletzt drei Niederlagen in Serie steht das Team von Trainer Uwe Sauer bereits gehörig unter Zugzwang, soll das Saisonziel “Heimrecht in der ersten Playoffrunde“ nicht außer Reichweite geraten. Den Nürnberger Basketball Club plagen derweil Verletzungssorgen. Power Forward Cory Abercrombie fällt mit einer Knöchelverletzung weiterhin aus und auch Youngster David Taylor fehlt seinem Vater und Headcoach am Wochenende verletzungsbedingt. Big Man Ike Okoye wird aller Voraussicht nach ebenfalls noch nicht wieder ins Spielgeschehen eingreifen können. „Die Reha verlief gut, doch leider ist Ike noch nicht ganz so weit, um wieder voll mitwirken zu können. Außerdem wollen wir nichts überstürzen, so dass sein Einsatz am Sonntag eher unwahrscheinlich ist“, erklärt General-Manager Johannes Kopkow. Watts zweiteffektivster Spieler der Liga Daher wird es, wie schon beim Sieg gegen Chemnitz, umso mehr auf die beiden verbliebenen Big Men im Kader des NBC ankommen. Martin Ides kann sich in einem wahren “Kampf der Giganten“ mit 2,13m-Mann Björn Schoo messen, der diese Saison aber noch nicht wie gewohnt zur Geltung kommt (5 Punkte und 4,8 Rebounds pro Partie). Ryan DeMichael wird es vornehmlich mit Oliver Komarek (11 Punkte) und Kraftpaket Sanijay Watts zu tun bekommen. Letzterer ist mit 17,5 Punkten und knapp sieben Rebounds pro Spiel derzeit zweiteffektivster Spieler der gesamten Liga. Aber auch auf die Nürnberger Guards kommt in Form von Shooter Clint Sargent (14,4 Punkte, 46 Prozent Dreierquote) und Point Guard Charles Burgess (15,5 Punkte, 4,4 Rebounds und 4,3 Assists) eine ganze Menge Arbeit zu. Komplettiert wird das Team durch den angeschlagenen US-Boy Jerrel Williams (7,7 Punkte) und die deutschen Paul Zipser, Christian von Fintel und Kai Barth, dem jüngeren Bruder von NBC-Spieler Sebastian Barth. Im Reboundverhalten zulegen „Heidelberg verfügt über eine extrem hohe individuelle Qualität und jede Menge Offensivpower. Zudem haben sie vor ihren Fans nach den drei Niederlagen zuletzt etwas gut zu machen und werden sicher überaus motiviert zu Werke gehen“, blickt Derrick Taylor voraus. „Wir müssen versuchen vor allem über die Defensive ins Spiel zu kommen. Es schmerzt natürlich sehr, dass zwei unserer Big Men verletzungsbedingt ausfallen, aber auch ohne die beiden müssen wir im Reboundverhalten wieder eine Schippe drauflegen. Im letzten Spiel haben wir einfach zu viele Offensivrebounds abgegeben.“ |