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| Freitag, den 22. Januar 2010 um 23:24 Uhr |
| "Jetzt ist das Team am Zug" |
| Von Thomas Lambertz |
Zum ersten Heimspiel der Rückrunde und Heimpremiere von Headcoach Andras Zsoldos begrüßen die Giants Nördlingen am Samstagabend ab 19.30 Uhr die Kirchheim Knights in der heimischen Hermann-Keßler-Halle. Mit einigen Teams haben die Giants noch eine sportliche Rechnung offen, die mit dem VfL ist besonders hoch. Beim 62:93 holten sich die Rieser am zweiten Spieltag der Hinrunde dort mehr als eine blutige Nase.![]() Eine schwere Aufgabe erwartet die Giants Nördlingen in der Hermann-Keßler-Halle. Foto: Klaus Hofmann Bis vor einer Woche sah es im Ries so aus, als ob mit dem Trainerwechsel nun neue Zeiten anbrechen würden. Doch nach dem überraschenden Sieg in Hannover folgte eine ernüchternde Niederlage bei den Saar-Pfalz Braves in Homburg. Die Niederlage an sich schmerzt allerdings nicht so sehr wie der Ausfall von Rob Ferguson, der in Homburg aufgrund einer Knieverletzung nicht spielen konnte. In 30 Minuten bringt er durchschnittlich 15 Punkte und acht Rebounds in die Statistik ein. Natürlich kann man die 21 Ballverluste in Homburg als Grund allen Übels ausmachen. Doch wenn das Team nicht bereit ist, den Ball zu fordern, für den Ball etwas zu tun und ihn dann zu empfangen, ist das Verlieren des Balls nur eine logische Konsequenz. Das alles zeigt einem die Statistik, die auch dem Team vorliegt. Und, so Nördlingens Teambetreuer Leo Emmert, man dürfe durchaus eine Trotzreaktion erwarten. Zumal nach der Neuverpflichtung von Giordan Watson und dem Wechsel auf der Trainerposition die Verantwortlichen der Giants ihr Möglichstes getan haben. „Jetzt ist das Team am Zug“, macht Emmert seine Erwartungen und die der Verantwortlichen deutlich. Nördlingens neuer Verantwortlicher an der Seitenlinie Andras Zsoldos wird sich in den zwei Wochen seines Wirkens Gedanken gemacht haben über die Baustellen in seinem Team. Das Spiel in Homburg mag noch in die Kennenlernphase gefallen sein. Der Ausfall von Ferguson hat dabei das Übrige getan. Mit Philipp Heyden und Ziyed Chennoufi, mit Doppellizenz auch bei dem am Samstag spielfreien Erstligisten EnBW Ludwigsburg tätig, haben die Kirchheimer zwei Spieler in ihren Reihen, die genau dort agieren, wo Ferguson erneut ausfallen könnte. Vor allem 2,06m-Hüne Heyden tobt sich auf der Centerposition gerne in der Pro A aus. Mit dem aus vergangenen gemeinsamen Nördlinger Zeiten noch gut bekannten Cedric Brooks auf der Spielmacherposition haben die Knights auch einen Lenker, der die Stärken der Kirchheimer kennt, Schwächen der Gegner schnell ausmacht und entsprechend handelt. Und der 31-jährige Radivoj “Radi“ Tomasevic gilt bekanntlich als lebender Beweis, dass Routine und Cleverness eine spielgefährliche Mixtur bilden. Da sind auch die weniger großen Rieser Riesen gefordert, ihre langen Kollegen mit überdurchschnittlich hohem Einsatz zu unterstützen. |