| Sonntag, den 01. Januar 2012 um 15:22 Uhr |
| Mit einem Highlight ins neue Jahr |
![]() Das neue Jahr beginnt für die s.Oliver Baskets am Montag um 19.00 Uhr gleich mit einem Paukenschlag. Denn zum Ende der Würzburger Highlight-Wochen wird nach den Heimspielen gegen die Brose Baskets und den FC Bayern München der achtmalige Deutsche Meister ALBA Berlin in der wie gewohnt ausverkauften s.Oliver Arena erwartet. „Es ist super, die beste deutsche Mannschaft der letzten 20 Jahre zu Gast zu haben“, freut sich Baskets Geschäftsführer Jochen Bähr auf den prominenten Gegner. „Das waren früher schon immer geile Spiele. Es ist uns zu X-Rays-Zeiten noch nie gelungen, zuhause gegen Berlin zu gewinnen, dafür aber zweimal in Berlin. Jetzt versuchen wir diesmal zuhause zu gewinnen. Alle sind schlagbar, von Bamberg vielleicht mal abgesehen. Mit unserem Publikum im Rücken werden wir versuchen, unsere Chance zu nutzen.“ Seine Verwundbarkeit hat der amtierende Vizemeister der Beko BBL in der vergangenen Woche bereits zweimal unter Beweis gestellt. Nach neun Siegen in Serie folgten am Dienstag in der “Drachenhöhle“ der Artland Dragons und am Freitag gegen die Telekom Baskets Bonn zwei Niederlagen. Die dadurch angeschlagenen Hauptstädter dürften deshalb besonders motiviert in der Würzburger “Turnhölle“ antreten. Mit ihrem ALLSTAR-Center Yassin Idbihi wird allerdings ein wichtiger Spieler verletzungsbedingt fehlen. Damit steht ALBA mit Torin Francis nur noch ein nomineller Center zur Verfügung. Würzburgs Trainer John Patrick ist dennoch nur vorsichtig optimistisch: „Das ist eine große Chance für uns, weil wir zuhause spielen und wahrscheinlich wird Idbihi nicht spielen. Berlin wird nach der Niederlage gegen Bonn sicher hart spielen. Sie haben eine sehr gute Mannschaft, sind im EuroCup ungeschlagen. Es wird schwierig.“ Guards erwartet hartes Stück Arbeit Ein hartes Stück Verteidigungsarbeit wird vor allem auf die unterfränkischen Guards zukommen. Mit dem letztjährigen MVP DaShaun Wood, dem ehemaligen NBA-Spieler Kyle Weaver, Nationalspieler Heiko Schaffartzik und Bryce Taylor verfügen die Hauptstädter auf dieser Position über ein Quartett, dass im Schnitt 46 Punkte erzielt. Hinzu kommen die Flügelspieler Derrick Allen, Marko Simonovic und Sven Schultze. Einen Auftritt wie zuletzt in der zweiten Halbzeit bei der Auswärtsniederlage in Bremerhaven wird sich der Aufsteiger gegen diese Spieler nicht erlauben können. Für Patrick ist die fehlende Konstanz seiner Mannschaft ein Hauptproblem: „Wir haben am Freitag in Bremerhaven in den ersten 17 Minuten bewiesen, dass wir eine sehr gute Mannschaft sein können. Danach haben wir gezeigt, was passiert, wenn wir unsicher werden und die Konzentration verlieren. Wir können in dieser Liga nur dann erfolgreich sein, wenn wir unseren 'Gameplan' 40 Minuten lang umsetzen.“ Baskets-Center Jason Boone baut deshalb auf die Leistung der ersten Hälfte: „Wir werden wieder zuhause spielen und unsere Fans werden uns unterstützen. Berlin hat zuletzt zuhause gegen Bonn verloren. Sie sind also schlagbar. Ich denke, wir können gegen sie gewinnen, wenn wir die richtige Einstellung haben und mit der gleichen Energie spielen wie zu Beginn in Bremerhaven.“ |