| Donnerstag, den 29. Dezember 2011 um 22:06 Uhr |
| Jahresabschluss im “Eisbärenkäfig“ |
![]() Zum letzten Spiel des Jahres empfangen die Eisbären Bremerhaven am Freitag um 19.30 Uhr die s.Oliver Baskets. Nach dem Heimsieg gegen den FC Bayern München und dem Ende einer drei Spiele andauernden Niederlagenserie wollen die Würzburger nun auch ihr Auswärtstrauma beenden. „Wenn wir so spielen wie die letzten 37 Minuten gegen München, können wir auch Bremerhaven schlagen“, prophezeit John Patrick. Gleichzeitig warnt der Baskets-Trainer: „Wenn wir so spielen wie in den ersten drei Minuten haben wir nicht einmal gegen eine Pro B-Mannschaft eine Chance. Wir haben zwei Gesichter.“ Mit einer ausgeglichenen Bilanz von sieben Siegen und sieben Niederlagen stehen die Seestädter derzeit drei Plätze hinter dem Aufsteiger auf Rang zehn der Beko BBL. Erst am Dienstag mussten sich die Eisbären einer fränkischen Mannschaft geschlagen geben. Nach einem über weite Strecken dominanten Auftritt beim BBC Bayreuth verschenkten sie im letzten Viertel den schon sicher geglaubten Sieg und unterlagen am Ende mit 86:90. „Wir haben gar keine Zeit zurückzuschauen. Bayreuth ist abgehakt“, hält sich der Trainer der Norddeutschen, Douglas Spradley, nicht mit Unabänderlichkeiten auf und richtet seinen Blick auf den kommenden Gegner. „Würzburg kämpft bis zum Umfallen, sucht den schnellen Abschluss und übt unglaublich viel Druck in der Verteidigung aus. Entscheidend wird sein, dass wir dem Spiel unseren Stempel aufdrücken und nicht mit den Würzburgern mitlaufen. Wir müssen geduldig agieren, unsere Schnelligkeit ausnutzen und hellwach beim Rebound sein. Und wir müssen bereit sein, den Kampf anzunehmen.“ Neuzugang Gordon vor Heimdebüt Dabei werden die Eisbären erstmals ein eigener Halle von ihrem Neuzugang Alex Gordon unterstützt. Der US-Amerikaner ersetzt Aufbauspieler Jamison Brewer, dessen Vertrag vor wenigen Tagen aufgelöst wurde. Verletzungsbedingt fehlen wird hingegen Teamkapitän Torrell Martin. Wie schmerzhaft dieser Ausfall ist, zeigt die Tatsache, dass er einer von nur drei Bremerhavenern mit einem zweistelligen Punkteschnitt ist. Neben dem verletzten US-Guard sind die beiden Big Men Zachery Peacock und Chris Mc Naughton mit 12,4 beziehungsweise 10,7 Punkten pro Partie erfolgreichste Punktesammler. Zu den beiden Langen kommen mit den Guards Terrell Everett und Anthony Smith, Power Forward Jason Cain sowie Small Forward Mike Smith aber noch weitere Spieler, die in die Bresche springen können. John Patrick schätzt den Gegner vor allem innerhalb der Zone gefährlich ein: „Bremerhaven hat zuhause einige schwere Spiele gewonnen. Sie haben unter dem Korb mehrere gute Spieler wie McNaughton und Cain, die viele Punkte machen können, und sie haben mit Alex Gordon einen talentierten Spieler dazu bekommen.“ Tomaszek besonders motiviert Auf Würzburger Seite wird Robert Tomaszek bei der weitesten Auswärtsreise der Saison extra motiviert sein. Der Center wuchs in Bremerhaven auf, begann dort seine Karriere und stieg in der Saison 2004/2005 mit den Eisbären in die Bundesliga auf. Bei der Aufzeichnung der Sendung s.Oliver Baskets TV verriet Tomaszek am Dienstag: „Das wird für mich ein besonderes Spiel. Die Spiele gegen Bremerhaven waren auch einer der Gründe, warum ich nach Würzburg gewechselt bin. Ich habe mit Bremerhaven noch eine Rechnung offen. Außerdem werden meine ganze Familie und viele alte Freunde in der Halle sein.“ |