| Donnerstag, den 13. Oktober 2011 um 21:41 Uhr |
| Frankenderby in der "rot-weißen Hölle“ |
![]() Zum ersten fränkischen Derby der Saison treffen sich am Samstag um 19.00 Uhr die s.Oliver Baskets und der bislang sieglose BBC Bayreuth in der Würzburger s.Oliver Arena. Seit dem 06. Dezember 2009 konnte keine Gastmannschaft mehr in der “rot-weißen Hölle“ gewinnen, wo auch am Samstag voraussichtlich wieder 3.140 Zuschauer die Heimmannschaft lautstark antreiben werden. Zuletzt trafen die beiden Städte am 13. März 1999, am damals letzten Spieltag der Basketball Bundesliga, in der Carl-Diem-Halle, der heutigen s.Oliver Arena, aufeinander. Die unterfränkischen Gastgeber konnten damals dank eines starken Auftritts des 20-jährigen Dirk Nowitzki mit 88:79 gewinnen. Die DJK s.Oliver Würzburg beendete nach dieser Begegnung die Saison als Playoff-Teilnehmer auf dem sechsten Tabellenplatz, während Basket Bayreuth als Tabellenletzter abstieg. Auch in diesem Jahr kommt die Mannschaft vom roten Main wieder als Vorletzter auf einem Abstiegsplatz stehend ans Maindreieck. Bayreuther stehen wieder auf Abstiegsplatz Die Oberfranken starteten mit zwei Niederlagen in Folge gegen Ulm und Oldenburg in die neue Spielzeit. Noch dicker kam es für die Bayreuther dann in dieser Woche. Vor der Begegnung gegen Phoenix Hagen zog sich Spielmacher Kevin Hamilton einen Ermüdungsbruch im Fuß zu und wird damit wohl für den Rest des Jahres ausfallen. Cheftrainer Andreas Wagner hat bereits mit der schwierigen Suche nach einem passenden Ersatz für die Dauer von Hamiltons Verletzung begonnen. Am Mittwoch mussten sich die Wagnerstädter dann auch noch im dritten Saisonspiel mit 80:88 gegen die “Feuervögel“ aus Westfalen geschlagen geben. Dabei hatte der BBC in der ersten Halbzeit eine passable Vorstellung gezeigt. In der zweiten Hälfte konnten sie jedoch eine schnell herausgespielte gegnerische Führung trotz beherzter Aufholjagd zum Ende hin nicht mehr egalisieren. Diese Niederlage ist besonders bitter, da man wichtige Punkte gegen einen direkten Konkurrenten um die Nicht-Abstiegsplätze abgab. Würzburger verfolgen Protest weiter Punkte ließ aber auch der kommende Gegner am Mittwoch in Frankfurt liegen. Nach einer kämpferisch guten Leistung verlor der Aufsteiger durch einen Buzzerbeater von Justin Gray unglücklich in letzter Sekunde mit 78:80. Nach dem Spiel hatte Würzburgs Cheftrainer John Patrick allerdings wegen einer umstrittenen Aktion der Schiedsrichter Protest eingelegt. Am Tag nach der Begegnung äußerte sich nun der Geschäftsführer der s.Oliver Baskets, Jochen Bähr, dazu: „Wir verfolgen unseren Protest weiter und hoffen auf eine zeitnahe Entscheidung der Spielleitung.“ Bei den SKYLINERS wollte man das Nachspiel nicht weiter kommentieren. „Wir warten einfach ab“, so Sportdirektor Kamil Novak. Eine Entscheidung der Beko BBL wird nicht vor nächster Woche erwartet. Bis dahin gilt die Konzentration der Mainfranken ausschließlich dem Frankenderby am Samstag. John Patrick warnt bereits vor dem Tabellenvorletzten: „Es gibt überhaupt keinen Grund, Bayreuth zu unterschätzen. Sie haben mit Tyler Smith, Osvaldo Jeanty und Corey Stokes mehrere brandgefährliche Schützen. Auch unter dem Korb sind sie mit Brandon Hunter und Ekenechukwu Ibekwe sehr gut besetzt. Und von der Bank bringt Beckham Wyrick sehr viel Energie ins Spiel. Auf uns wartet wieder ein hartes Stück Arbeit.“ |