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Freitag, den 16. Dezember 2011 um 15:23 Uhr
“Zuhause weiter fleißig Punkte sammeln“
Von Christian Gadenne (Foto: Jürgen Wieber)   


Am Vorabend des vierten Advent will sich der FC Bayern München beim letzten Beko-BBL-Heimspiel vor den Weihnachtsfeiertagen selbst beschenken. Mit seinem Erfolg über die gastierende TBB Trier soll ab 19.00 Uhr der siebte Sieg im achten Liga-Heimspiel eingefahren werden. Derzeit rangieren die Bayern-Basketballer dank der guten Bilanz im Audi Dome auf dem siebten Tabellenplatz. Trier steht aktuell auf Rang 14.


In der vergangenen Woche unterlagen die Rheinland-Pfälzer ALBA Berlin nur knapp mit 74:78. Die besten TBBler waren dabei Dru Joyce (18 Punkte), Nate Linhart (14) und Nationalspieler Philip Zwiener (12). Neben Zwiener, einem frischgekürten Beko-BBL-ALLSTAR, übernehmen auch die Deutschen Maik Zirbes (11,1 Punkte und 5,9 Rebounds pro Partie), Andreas Seiferth (3,6) und Oskar Faßler (3,1) Verantwortung im Team von Headcoach Henrik Rödl. Zudem für Punkte sorgen Dragan Dojcin (9,3) und John Bynum (6,5). Vor dem letzten Spieltag stieß US-Shooting-Guard James Washington neu zum Team. Nach zuletzt fünf, zum Teil sehr knappen Niederlagen aus den letzten sechs Ligaspielen und der starken Leistung gegen Berlin sind die Trierer erfolgshungrig. Ein Auswärtsspiel gegen die favorisierten Bayern, bei dem man ohne Druck aufspielen kann, kommt da nicht ungelegen.

Fokus liegt noch stärker auf der Beko BBL


Der Fokus der Münchener liegt nach dem vorzeitigen EuroCup-Aus nun noch stärker auf der Beko BBL. Ziel ist das Erreichen der Playoffs, doch auch der Pokalwettbewerb steht auf dem Wunschzettel. Rangieren die Bayern zum Abschluss der Hinrunde am 07. Januar auf einem der ersten sechs Tabellenplätze, ist die Qualifikation für den Pokal geschafft. Derzeit liegt die Mannschaft gut im Rennen, was es am Samstag zu bestätigen gilt. Trainer Dirk Bauermann hat Respekt vor den Trierern und dennoch ein klares Ziel vor Augen: „Trier hat ein tolles Konzept. Henrik Rödl macht dort einen super Job. Sie haben drei relativ junge deutsche Spieler in der Startformation. Für uns gilt im Grunde das Gleiche wie vor dem Gießen-Spiel: Zuhause weiter fleißig Punkte sammeln.“