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| Montag, den 28. November 2011 um 18:48 Uhr |
| Bauermann sieht Außenseiterchance |
| Von Christian Gadenne (Foto: Sebastian Hader) |
![]() Es ist das Duell zweier Traditionsvereine: Die Basketballer des FC Bayern München, die in diesem Jahr ihr 65-jähriges Bestehen feiern, treffen auf Spartak St. Petersburg, einen der ältesten und traditionsreichsten Basketballvereine Europas (gegründet 1935). Im dritten Spiel der EuroCup-Gruppe G kommt es am Dienstag um 16.00 Uhr MEZ in der nördlichsten Millionenstadt der Welt zum ersten Aufeinandertreffen beider Mannschaften. Die Mannschaft von Trainer Jurij Zdovc startete mit einem Paukenschlag in ihre zweite EuroCup-Saison. Im Yubileyni Sport Palace besiegten sie zunächst den letztjährigen Final-Four-Teilnehmer Cedevita Zagreb deutlich mit 73:56 und in der Vorwoche die Benetton Basket in Treviso mit 87:78. Bester Werfer des russischen Teams beim EuroCup-Auftakt war der US-Amerikaner Patrick Beverley (21 Punkte), der mit Olympiakos Piräus bereits Euroleague-Erfahrung sammeln konnte. Ebenfalls stark präsentierte sich bisher der israelische Guard Yotam Halperin, der bei der diesjährigen Europameisterschaft in Litauen durchschnittlich zwölf Punkte pro Spiel erzielte. Unter den Körben haben die St. Petersburger mit dem 2,08m großen Griechen Loukas Mavrokefalidis einen äußerst erfahrenen Mann. Doch die Verantwortung verteilt sich bei den Russen auf mehrere Schultern: Elf Spieler setzte Zdovc in den ersten beiden EuroCup-Partien ein, die alle bereits für ihr Team punkteten. Wallace fehlt wegen Leistenzerrung Die Mannschaft des FC Bayern überzeugte bei ihrem 72:62-Auftakterfolg gegen Treviso vor allem durch gutes Teamplay. Im zweiten Gruppenspiel in Zagreb vergaben die Bayern vor Wochenfrist die Chance auf einen Auswärtssieg in der Schlussphase und gingen letztlich mit einer 64:70-Niederlage im Gepäck auf die Rückreise. Aufgrund der besseren Korbdifferenz liegen die Münchener derzeit dennoch auf dem zweiten Platz der Gruppe G, der zum Einzug in die Runde der letzten 16 Mannschaften berechtigt. Ein Auswärtssieg würde in dieser hochkarätig besetzten Gruppe die Ausgangsposition vor den Rückspielen freilich verbessern. „St. Petersburg ist klarer Favorit auf den Gruppensieg. Sie haben die ersten beiden Spiele aufgrund ihrer Tiefe und ihrer zwei europäischen Stars Loukas Mavrokefalidis und Yotam Halperin in überzeugender Weise gewonnen. Wir haben eine Außenseiterchance auf einen Sieg in diesem schwierigen Spiel, weil wir im Moment guten Basketball spielen und uns der Zugang von Jared Homan unterm Korb die nötige Größe gibt, um gegen ihre großen Spieler anzutreten“, blickt FCB-Trainer Dirk Bauermann, der auf Jonathan Wallace (Leistenzerrung) verzichten muss), vorsichtig optimistisch voraus. |