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Sonntag, den 06. März 2011 um 23:05 Uhr
TSV Tröster geht in Herten unter
Von Astrid Madinger   
Einen bitteren Playoff-Auftakt hat der TSV Tröster Breitengüßbach bei den Rheinland Versicherungen Hertener Löwen erlebt. Von Beginn an chancenlos mussten die Oberfranken, die als einziges Team aus der Süd-Division zum Auftakt der Achtelfinalserien in der Pro B unterlagen, am Ende deutlich mit 56:91 (18:52) die Segel streichen. Chance zur Revanche besteht am kommenden Samstag im Heimspiel gegen die Westdeutschen.

Stefan Dinkel kassierte mit dem TSV Breitengüßbach in Herten eine herbe Klatsche. Foto: Sebastian Hader

Stefan Dinkel kassierte mit dem TSV Breitengüßbach in Herten eine herbe Klatsche. Foto: Sebastian Hader

Die kauften dem Team von Volker Stix und Thomas Lorber mit ihrer bissigen Spielweise von Beginn an den Schneid ab. Auch zwei Auszeiten schufen keine Abhilfe: In den Anfangsminuten lief beim TSV Tröster überhaupt nichts zusammen. Es dauerte fünf Minuten, ehe Philipp Neumann per Freiwurf den ersten Breitengüßbacher Punkt markierte. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gastgeber schon deren 22 auf ihrem Konto und es deutete sich bereits ein Debakel für die Oberfranken an. 35:10 nach dem ersten Viertel, 52:18 zur Pause – während die Fans der Hertener feierten, wurden die Gesichter bei den Gästen immer länger. Die Oberfranken wirkten phasenweise hilflos; nichts von dem, was man sich vorgenommen hatte, gelang. Lediglich Aufbauspieler Daniel Schmidt und Felix Hoffmann zeigten halbwegs ansprechende Leistungen.

Ihnen war es auch zu verdanken, dass die Breitengüßbacher die zweite Halbzeit offen gestalten konnten. Allerdings täuschte das Resultat etwas über die Tatsache hinweg, dass die Gastgeber nach wie vor die klar bessere Mannschaft waren. Doch verstanden es die Oberfranken nun besser, sich zu wehren und zumindest im Angriff zu steigern. Dies alles konnte aber nicht verhindern, dass die Hertener bis auf 42 Zähler davon ziehen konnten, der Rest war Ergebniskosmetik.

Neben Schmidt und Hoffmann war Erik Land bei seinem Comeback noch der beste Breitengüßbacher, wenngleich er von den Trainern frühzeitig geschont wurde. Eins dürfte allen Spielern im Tröster-Trikot klar sein, dass mit einer solchen Leistung die Saison am kommenden Samstag beendet sein wird. Dass es nicht soweit kommen wird, dafür wollen die beiden Trainer im Laufe der Woche sorgen.

Allerdings weiß auch Hertens Headcoach Boris Kaminski, dass in den Playoffs nur Siege zählen. Die Höhe derer ist völlig egal. Gewinnt der TSV Tröster am nächsten Samstag, kommt es zu einem “do-or-die“-Spiel am 15. März in Herten. Zumindest das sollte das erklärte Ziel der Oberfranken sein.

Rheinland Versicherungen Hertener Löwen: Monk (26), Schultz (21), Kittmann (15), Berger (8), Hartmann (7), Hackenesch (5), Marquardt (5), Wolff (4), Schulwitz, Schütz
TSV Tröster Breitengüßbach: Schmidt (17), Hoffmann (13), Land (10), Dippold (9), Stuckey (3), Pavic (2), Neumann (1), Dinkel (1), Fuchs, Richter, Zeis
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