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Freitag, den 09. Dezember 2011 um 11:58 Uhr
TSV Tröster beim Tabellendritten in Nördlingen gefordert
Von Astrid Madinger (Foto. Sebastian Hader)   


Zwei dicke Brocken liegen noch vor dem TSV Tröster Breitengüßbach, ehe es in die Weihnachtspause in der Pro B geht. Zunächst müssen die Schützlinge von Headcoach James Duncan am Samstag um 19.30 Uhr beim Tabellendritten in Nördlingen antreten, ehe zum Jahresausklang in eigener Halle der derzeitige Tabellenführer aus Gotha zu Gast ist. Für die Oberfranken bedeutet das noch einmal Schwerstarbeit.


An das Hinspiel gegen die Giants aus Nördlingen haben die Breitengüßbacher keine guten Erinnerungen. Im ersten Heimspiel der Saison riss beim TSV Tröster in der zweiten Halbzeit völlig der Faden und die Rieser konnten einen knappen Pausenvorsprung noch in einen deutlichen Erfolg umwandeln. Mittlerweile sind die Spieler um die beiden Kapitäne Stefan Dinkel und Daniel Schmidt zwar weitaus gefestigter, doch die Nördlinger in eigener Halle vor ihrem lautstarken Publikum sicher noch einmal ein anderes Kaliber. Überraschenderweise aber haben die Schwaben zwei ihrer drei Niederlagen bis dato in eigener Halle kassiert, so dass bei einer über 40 Minuten hinweg konstanten Leistung nichts unmöglich scheint.

Nördlingen zuletzt mit deutlicher Pleite

Nördlingen musste in der vergangenen Woche seinerseits eine deftige Niederlage hinnehmen. Mit 83:103 verloren die Giants etwas überraschend in Rhöndorf. In der Offensive kam bei den Riesern der sonstige Topscorer Jason Jamerson dabei nicht so gut zurecht und brachte es auf für seine Verhältnisse bescheidene neun Punkte. Der andere US-Amerikaner der Schwaben, Modie Johnson, avancierte hingegen mit 24 Zählern zum erfolgreichsten Werfer. Ihm am nächsten kam der Ex-Breitengüßbacher Fabian Brütting, der auch im Hinspiel eine starke Partie abgeliefert hatte, mit 15 Zählern. Ebenfalls nicht zu vernachlässigen sind die großen Flügelspieler beziehungsweise Center Josef Eichler, Dima Rastatter und David Rotim. Auch wenn die Bank der Gastgeber nicht ganz so stark ist, haben die Oberfranken bereits im Hinspiel erfahren müssen, dass es dieser Stamm der Mannschaft in sich hat.

Unklare Besetzung wegen “conflict game“

Die Oberfranken haben indes in dieser Woche versucht, die bittere und unnötige Heimniederlage gegen die White Wings Hanau aus ihren Köpfen zu verbannen. Diese war umso ärgerlicher, als sie gegen einen direkten Konkurrenten um die Playoff-Plätze passierte. Daher würden natürlich Überraschungserfolge, wie ein Sieg in Nördlingen, im Kampf um die ersten acht Plätze weiterhelfen. Doch am Samstag steht ein von Trainer Duncan ernanntes “conflict game“ auf dem Spielplan. Da die Brose Baskets zeitgleich in Würzburg auflaufen, ist noch unklar, in welcher Besetzung der TSV antreten wird. Hart an seinem Comeback arbeitet auch Vorjahres-Topscorer Maurice Stuckey. Vor der Weihnachtspause dürfte es dazu allerdings nicht mehr kommen.