| Freitag, den 02. Dezember 2011 um 13:18 Uhr |
| Pavic & Co. nehmen Playoff-Platz ins Visier |
| Von Astrid Madinger (Foto: Sebastian Hader) |
![]() Mit dem Heimspiel gegen die White Wings Hanau starten die Zweitliga-Basketballer des TSV Tröster Breitengüßbach am Samstag um 20.00 Uhr in die Rückrunde in der Pro B Süd, wo es im Kampf um die Playoff-Plätze derzeit eng zugeht. Während die Breitengüßbacher zu den Plätzen zehn bis zwölf bereits eine Distanz von drei Siegen haben, ist der fünfte Platz, den derzeit die Dragons aus Rhöndorf innehaben, nur einen Sieg entfernt. Erst danach klafft wieder eine kleinere Lücke zu den ersten vier Plätzen, so dass anzunehmen ist, dass sich fünf Mannschaften um die Playoff-Plätze fünf bis acht streiten werden und eine in den sauren Apfel namens “Playdowns“ beißen muss. Noch sind elf Spiele zu absolvieren, doch für die Mannschaft des Trainergespanns James Duncan, Thomas Lorber und Kevin Kositz ist die Begegnung am Samstag richtungsweisend. Hanau ist punktgleich, aber der TSV hat das Hinspiel verloren, so dass es auch noch um den direkten Vergleich geht. Trainer Duncan warnt jedoch vor einer sehr starken Auswärtsmannschaft, die am letzten Wochenende fast in Rhöndorf gewonnen hätte. Vor dem Ende des letzten Viertels führten die Hanauer noch, brachen dann aber in den letzten zehn Minuten mit 12:26 förmlich ein und mussten eine 64:71-Niederlage hinnehmen. TSV will keine weiteren Punkte liegen lassen Bei der Hinspielniederlage tat den Breitengüßbachern insbesondere der erfahrene Ilja Ickert mit seinen Dreipunktewürfen weh. Der schoss in Rhöndorf mit 0/7 von der Dreierlinie zwar die Lichter aus, punktete aber dennoch zweistellig. Die Topscorer der White Wings an diesem Abend hießen Anish Sharda (13 Punkte) und Sebastian Köhnert (12). Die Hanauer Mannschaft zeichnet ein sicheres und gutes Passspiel aus, gegen das die Oberfranken zu Beginn der Saison in einer sehr hart umkämpften Begegnung den Kürzeren zogen. Beide Mannschaften werden bereit sein für einen weiteren Kampf auf Biegen und Brechen. Da die Formkurve der Oberfranken in den letzten Wochen aber deutlich nach oben zeigte, will man in eigener Halle natürlich keine weiteren Punkte liegen lassen. Dickes Fragezeichen hinter Harris-Einsatz Bei den Gastgebern sind die Sorgen vor der Begegnung mit dem hessischen Aufsteiger allerdings die gleichen, die sich wie ein roter Faden schon durch das ganze Jahr ziehen. Kapitän Stefan Dinkel und Youngster Steffen Walde verbrachten die Woche weitgehend im Krankenstand, Manuel Rockmann ist leicht verletzt. Ebenso steht hinter dem Einsatz von US-Boy Dion Harris erneut ein dickes Fragezeichen, da die Verletzung wieder aufgebrochen ist. Trotz aller Nackenschläge hat sich der TSV Tröster in den letzten Wochen jedoch stark verbessert. Zuletzt gegen Langen konnte man auch offensiv sein Potential abrufen, nachdem man beim Sieg gegen Bitterfeld eine hervorragende defensive Mannschaftsleistung aufs Parkett gelegt hatte. Heiß auf den sechsten Saisonsieg, der erstmals in dieser Serie einen Playoff-Platz bedeuten würde, sind die Mannen um Routinier Ivan Pavic auf jeden Fall. |