| Donnerstag, den 03. März 2011 um 21:01 Uhr |
| Breitengüßbach startet auswärts in die Playoffs |
| Von Astrid Madinger |
Mit einem Auswärtsspiel beginnt für den TSV Tröster Breitengüßbach die heiße Phase der Saison. Erstmals – in der vierten Pro-B-Saison – heißt es für die Zweitligisten: Es ist Playoff-Zeit. Gastgeber für die Mannschaft des Trainerduos Volker Stix und Thomas Lorber in der ersten Runde, gleichbedeutend mit dem Achtelfinale, sind am Freitagabend ab 20.00 Uhr die Rheinland Versicherungen Hertener Löwen.![]() Mit einem Auswärtsspiel in Herten beginnen für Volker Stix und sein Team die Playoffs 2011. Foto: sportpress Neben dem schnellen Maurice Stuckey hat sich für diese Aufgabe zuletzt auch Felix Hoffmann, der stets mit einem großen Kämpferherz ausgestattet ist, empfohlen. Unter den Körben bekommen es die Breitengüßbacher Center um die Youngster Land und Philipp Neumann mit dem Ex-Würzburger Christoph Hackenesch und Power Forward Vincent Kittmann zu tun, die beide im Schnitt zweistellig punkten und auch die besten Rebounder ihrer Mannschaft sind. Rein von der Körperlänge her haben die Oberfranken insofern leichte Vorteile, als ihnen mit Routinier Ivan Pavic und Youngster Johannes Richter weitere Akteure mit mehr als zwei Metern Körperlänge zur Verfügung stehen. Dass man allerdings mit beweglichen Innenspielern durchaus so seine Probleme hat, zeigte das deutlich verlorene Reboundduell am vergangenen Samstag gegen Ehingen. Die Hauptlast im Aufbauspiel tragen bei den Hertenern Maik Berger und Nic Schulwitz. Auf die werden Marcel Fuchs & Co. von Beginn an gehörigen Druck ausüben müssen, wenn man das Angriffsspiel der Löwen nicht ins Rollen kommen lassen will. Mit 16 Siegen und sechs Niederlagen sind die Westdeutschen im Norden durch die Hauptrunde gegangen und damit doch deutlich erfolgreicher gewesen als die Oberfranken im Süden. In den Playoffs startet jedoch jede Mannschaft bei Null. Dass auch die Hertener durchaus schlagbar ist, beweist deren nur knapper Sieg beim Nord-Schlusslicht in Bernau vom vergangenen Wochenende. Mit 92:88 setzten sich die Westfalen erst in der Schlussphase durch. |