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Freitag, den 04. November 2011 um 16:52 Uhr
Wiedersehen mit Koko Archibong
Von Michael Birkhan (Foto: Sebastian Hader)   


Am siebten Spieltag der laufenden Beko-BBL-Saison werden wichtige Punkte vergeben: Der BBC Bayreuth trifft als Tabellenvorletzter auf den 13., die LTi GIESSEN 46ers. Es ist eines der Spiele gegen einen direkten Konkurrenten der unteren Tabellenregion. Unter besonderer Beobachtung steht dabei auch Marco van den Berg, der am Sonntag ab 17.00 Uhr in der Bayreuther Oberfrankenhalle sein Heimdebüt als BBC-Headcoach feiern wird.


Der Bundesliga-Dino aus Hessen – die 46ers sind der einzige Club, der ununterbrochen in der Bundesliga spielt – ist mit drei Niederlagen (in Ludwigsburg, gegen Würzburg, und Bonn) in die Saison gestartet. Aus den letzten drei Spielen aber holten die Gießener zwei Heimsiege gegen Quakenbrück und am vergangenen Samstag gegen Göttingen. Dazwischen setzte es in Bremerhaven die vierte Saisonniederlage. Treibende Kraft im Team von Trainer Björn Harmsen (zuletzt Mitteldeutscher BC) ist aktuell der routinierte Center Elvir Ovcina. Er kommt auf 17 Punkte sowie 9,2 Rebounds pro Partie und ist damit derzeit einer der besten Spieler der gesamten Liga. Mit Flügelspieler Maurice Jeffers (16 Punkte) sowie den beiden Guards Wayne Bernard (12,2) und Barry Stewart (8,8) folgt im internen Ranking ein US-Trio.

Archibong mit 6,3 Zählern pro Partie

Auf Rang befindet sich der derzeit verletzte Spielmacher Radenko Pilcevic. Er knickte vor zwei Wochen um und kommt in bislang vier Spielen auf sieben Zähler pro Partie. Dahinter liegt mit Koko Archibong ein letztjähriger BBC-Spieler. Bei seinem neuen Club erzielt er 6,3 Zähler. Auf 4,0 Punkte kommt der Bosnier Bozo Djurasovic. Bester deutscher Werfer im Team ist aktuell Center Robert Oehle mit 3,2 Zählern. Ihm folgt ein deutsches Quartett, bestehend aus Achmadschah Zazai, Misan Nikagbatse, Mathias Perl und Dominic Turudic.

Van den Berg: Wir werden kämpfen

„Gießen ist ein sehr wichtiges Spiel für uns“, sagt der neue Trainer Marco van den Berg vor seinem Heimdebüt. „Dass wir zu Hause spielen, ist dabei ein kleiner Vorteil. Wir haben in der vergangenen Woche sehr hart gearbeitet, noch arbeiten wir aber an vielen Grundlagen und Systemen. Von daher werden wir noch kein souveränes Spiel bieten können, aber wir werden kämpfen. Unser Ziel ist es, über Manndeckung und die Rebounds zum Erfolg zu kommen. Hier haben wir in Trier in der zweiten Halbzeit schon gute Ergebnisse erzielt.“