Samstag, den 28. Januar 2012 um 02:05 Uhr
Gegner Braunschweig gehen die Spieler aus
Von Felix Pflaum (Foto: Daniel Löb)   


Nach zwei Wochen Pflichtspielpause nehmen die Brose Baskets in fast voller Mannschaftsstärke, der Einsatz von Predrag Suput ist fraglich, am Samstag um 19.30 Uhr in der Braunschweiger Volkswagenhalle den Spielbetrieb wieder auf. Die New Yorker Phantoms konnten die letzten 13 Aufeinandertreffen mit dem amtierenden Doubleverteidiger nicht gewinnen und sehen aufgrund einer einschneidenden Verletzungsmisere ihre Siegchancen auch diesmal auf ein Minimum reduziert.


Gleich drei Schlüsselspieler meldeten sich bei Headcoach Sebastian Machowski ab, so werden mit Rich Melzer und LaMarr Greer nicht nur die beiden besten Werfer, sondern auch noch Point Guard Stephen Dennis nicht mitwirken können. „Auch in Bestbesetzung ist es schwer, gegen die Brose Baskets zu gewinnen. Dadurch, dass jetzt sogar zwei Aufbauspieler ausfallen, haben wir insbesondere auf dieser Position ein großes personelles Problem“, klingt der Phantoms-Cheftrainer deshalb alles andere als optimistisch, endlich einmal nicht der Gegenseite zum Sieg gratulieren zu müssen. „Jetzt müssen wir spielerische Lösungen finden. Welche genau, werden wir allerdings erst beim Spiel sehen können.“

Bamberg dominierte bisherige Duelle


Solange der ehemalige Nationalspieler auf Akteure wie den zweimaligen Deutschen Meister Immanuel McElroy und EuroChallange-Gewinner Robert Kulawick bauen kann, hofft er aber sicherlich darauf, mit einer Energieleistung vor eigenem Publikum dem Titelverteidiger die Stirn bieten zu können. In der Bamberger Stechert Arena gelang dies in der laufenden Spielzeit zweimal nicht, denn sowohl im Champions Cup als auch im Hinspiel setzte es dort klare Niederlagen für die Mannen von der Oker. Zwar dürfen sie sich rühmen, als letztes deutsches Team außer dem Hausherren dort ein Pflichtspiel gewonnen zu haben, der Gegner hieß damals, im Pokalhalbfinale 2011, jedoch Frankfurt.

Schweres Auswärtsprogramm in der Rückrunde

Sich nicht mit der Situation beim Gegner zu beschäftigen, sondern das eigene Spiel voran- und nach zwei Wochen ohne Wettkampf wieder aufs Parkett zu bringen, ist die Marschroute für die seit neun Ligaspielen unbesiegten Tabellenführer von der Regnitz. „Die Jungs hatten sich die Pause verdient, und sie war auch nötig. Die letzten Trainingseinheiten haben aber gezeigt, dass wir das Selbstvertrauen behalten haben. Die Frische wird uns gut tun“, glaubt Chris Fleming an eine Fortsetzung des tollen Jahresauftakts. Gerade P.J. Tucker wirkte dabei immer besser integriert, einzig Suputs Verletzung und die stark schwankende Form von Julius Jenkins trübten den Gesamteindruck. In der Rückrunde wird man auf der Hut sein müssen, will man den ersten Rang vor den Playoffs halten, schließlich muss man bei fünf der sieben anderen Teams auf Playoffplätzen auswärts antreten.


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