Wir verlosen 1x2 Tickets für das Heimspiel der Brose Baskets gegen die Artland Dragons am Samstag, den 19. Mai 2012, um 14.30 Uhr in der Bamberger Stechert Arena. Zur Teilnahme senden Sie uns einfach eine E-Mail (Betreff: Brose-Verlosung) samt Kontaktdaten. Einsendeschluss ist der 18. Mai 2012.
Am Gewinnspiel teilnehmen
| Mittwoch, den 02. November 2011 um 23:17 Uhr |
| Wohin führt der Weg in Europa? |
| Von Felix Pflaum (Foto: Daniel Löb) |
![]() Ein deutlicher Pflichtsieg und eine zu erwartende klare Niederlage weist die bisherige Bilanz der Brose Baskets in der laufenden Euroleague-Saison aus. Deutlich weniger Klarheit bezüglich des Spielausgangs ist am Donnerstag ab 21.05 Uhr zu erwarten. Unicaja Malaga heißt dann der Gegner des aktuellen deutschen Basketball-Vorzeigeclubs in dessen eigener Arena, wo eine alte Rechnung beglichen und ein wichtiger Schritt in Richtung nächste Runde geschafft werden soll. „Als offene Rechnung würde ich es nicht bezeichnen, aber sicherlich haben wir uns im Vorjahr zuhause gegen Malaga nicht mit Ruhm bekleckert“, ist auch Assistant Coach Arne Woltmann noch im Gedächtnis, wie die Andalusier damals im letzten Viertel mit einem 21:2-Lauf Bamberg in einen Schockzustand versetzten und eine von nur zwei Heimniederlagen in der gesamten Spielzeit beibrachten, die letztlich das Aus in der Königsklasse besiegelten. Während bis auf Julius Jenkins, Marcus Slaughter und P.J. Tucker alle Bamberger damals bereits auf dem Bogen standen, war der Kader Malagas im Laufe der weiteren Spielzeit 2010/2011 sowie im just vergangenen Sommer größeren Veränderungen unterworfen. Freeland weiter der offensive Fixpunkt Als schlechte Nachricht für die Brose Baskets könnte man bezeichnen, dass Joel Freeland weiterhin für das Team von Trainer Chus Mateo auf Korbjagd geht. Der im Lowpost äußerst talentierte lange Mann aus dem Vereinigten Königreich weiß außer Berni Rodriguez, Saul Blanco und dem 2,21m langen Nedzad Sinanovic allerdings keine weiteren Kollegen seiner starken 19-Punkte-Vorstellung von 2010 mehr neben sich. Ein Sparkurs zwang Malaga zur Trennung von bewährtem Personal, bewährte Methoden jedoch führte der Club, der durch den Einzug in Spaniens Playoffs seine A-Lizenz für die Euroleague haarscharf retten konnte, fort. So holte man unter anderem für den Ex-Braunschweiger McIntyre im Spielaufbau zwei Leute, die sich zu Beginn ihrer Profilaufbahn ebenfalls erste Sporen in Deutschland verdienten: Den Ex-Oldenburger Kristaps Valters und den ehemaligen Bonner E.J. Rowland, der zuvor ein Jahr bei Chris Fleming in Quakenbrück spielte, Fans hierzulande aber wohl vor allem durch zwei vergebene Freiwürfe 23 Sekunden vor Ende des entscheidenden Finalspiels 2009 in Erinnerung bleiben wird, die letztlich die Niederlage der zu diesem Zeitpunkt noch mit drei Zählern führenden Bonner einleitete. Malaga zeigt viel Respekt Den größten Namen im europäischen Basketball hat in Malagas Kader zweifellos Jorge Garbajosa, der inzwischen 34-jährige und von vielen Verletzungen geplagte Weltmeister von 2006. Wie viel noch in ihm steckt, bewies er beim eminent wichtigen Erfolg über Kaunas vergangene Woche, als er in 15 Minuten sieben Rebounds abgriff. Wohl zur Freude der Bamberger Guards nicht mehr dabei ist Carlos Jimenez, mit seiner defensiven Präsenz in der Ganzfeldverteidigung ein wichtiger Schlüssel für den Erfolg des Teams in Bamberg. Auch ohne ihn läuft es bei Unicaja in Spanien aktuell sehr gut. Mit nur einer Niederlage rangiert man mit drei anderen Teams an der Spitze der ACB. Auch dort weiß man aber um die Gefahr im und aus dem Frankenland. „Sie sind noch kein großer Name in Europa, aber spielen seit längerer Zeit zusammen und bilden einen sehr kompakten Block. Zudem sorgen ihre Fans für eine tolle Atmosphäre, in der es nicht leicht zu spielen ist“, warnt Saul Blanco. |