Wir verlosen 1x2 Tickets für das Heimspiel der Brose Baskets gegen die Artland Dragons am Samstag, den 19. Mai 2012, um 14.30 Uhr in der Bamberger Stechert Arena. Zur Teilnahme senden Sie uns einfach eine E-Mail (Betreff: Brose-Verlosung) samt Kontaktdaten. Einsendeschluss ist der 18. Mai 2012.
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| Sonntag, den 27. November 2011 um 20:43 Uhr |
| Stewarts Dreier lässt 46ers jubeln |
| Von Felix Pflaum (Foto: Sebastian Hader) |
![]() Auf der falschen Seite der Sensation befanden sich die Brose Baskets am Sonntagnachmittag, denn diesmal waren sie es, die als haushoher Favorit völlig unerwartet eine Niederlage hinnehmen mussten. Mit 68:65 (35:27) besiegten die LTi GIESSEN 46ers den amtierenden Meister dank eines famosen Starts, permanenter Überlegenheit im Rebound und einem eiskalten Dreier von Barry Stewart zum Endstand kurz vor der Schlusssirene. „Wenn wir so am Brett arbeiten, werden wir es in der Bundesliga und vor allem in der Euroleague noch sehr schwer haben“, prognostizierte Chris Fleming seiner Mannschaft unmittelbar nach Spielende, die klar zu Gießener Gunsten lautende Reboundbilanz von 39:24 untermauerte seine Aussagen. Was die Oberfranken schon seit zwei Jahren als ihre größte, vielen Experten zufolge einzige, Schwäche dauerhaft begleitet, wird immer mehr zu einem existenziellen Problem. Malaga hatte in der Euroleague dank zahlreicher Offensivrebounds das Spiel eng halten und mit dem letzten die Entscheidung zu seinen Gunsten herbeiführen können. Berlin taute in der Vorwoche dank der Aktivität von Idbihi und Allen am Bamberger Brett vollends auf und nun waren es die Mittelhessen, welche insgesamt 13 Abpraller in der gegnerischen Zone einsammelten und dadurch ihrem Team immer wieder zweite Chancen ermöglichten und Fouls provozierten. Schnelle zweistellige Hausherren-Führung „Wenn man spielerisch unterlegen ist, muss die Intensität höher sein als beim Gegner. Die frühe Führung hat uns natürlich geholfen. Der Einsatz und das keinen Ball verloren geben, hat uns heute den Sieg gebracht. Ich bin unglaublich stolz auf meine Mannschaft“, konnte Björn Harmsen daher seinen Spielern ein dickes Lob aussprechen, die aus ihren Möglichkeiten das Beste gemacht und den Meister stetig attackiert hatten. Vom Start weg machten sie deutlich, dass sie keineswegs klein bei geben würden, sondern die Punkte in der von 3.260 Zuschauern bevölkerten Osthalle behalten wollten. Mit 22:10 ging der erste Spielabschnitt an die Gastgeber, weder offensiv noch defensiv kamen die Domstädter zu Beginn – normal die Zeit, in der sie Partien ihren Stempel aufdrücken – in die Gänge und wurden phasenweise von den euphorischen Gastgebern überrannt. Heyder nimmt Trio in die Pflicht Zunächst änderte sich an den Kräfteverhältnissen auf dem Feld nur wenig, eine Identifizierung des Abstiegs- und des Titelkandidaten unter den beiden Teams wäre nicht Eingeweihten sehr schwer gefallen. Immer wieder musste die Mitteldistanz, der ungeliebte Bereich zwischen Zonenrand und Dreierlinie, für Bamberger Abschlüsse herhalten, weil die Schützen gut bewacht und die Abwehrreihen am Brett nicht zu knacken waren. Zumindest konnte man den Rückstand bis zur Pause in den einstelligen Bereich drücken und nach 30 Minuten das Spiel sogar ausgleichen (50:50), ehe man im Schlussviertel sogar zweimal kurzzeitig wieder in Führung ging. Nach Gavels Dreier zum 64:65 konnte Bernard aber im Gegenzug per Freiwurf ausgleichen, ehe Roberts sein insgesamt fünfter Ballverlust des Abends unterlief und Stewart mit seinem fünften Distanztreffer (dafür benötigte er lediglich sechs Versuche) die dritte Pflichtspielpleite der Brose Baskets in Serie besiegelte, weil Roberts' letzter Dreierversuch sein Ziel nicht fand. Manager Wolfgang Heyder jedoch rieb sich nicht am Aufbauspieler, er sieht andere Akteure wie Suput, Jenkins und Tucker in der Pflicht, die seiner Aussage nach „mehr bringen“ müssen als das zuletzt Gezeigte. LTi GIESSEN 46ers: Stewart (17), Ovcina (16), Archibong (10), Pilcevic (10), Bernard (5), Oehle (4), Perl (3), Jeffers (2), Zazai (1), Prewitt, Nikagbatse Brose Baskets: Roberts (17), Slaughter (14), Jacobsen (11), Gavel (7), Jenkins (7), Tucker (5), Suput (4), Tadda, Pleiß Ausführliches Scouting |