Wir verlosen 1x2 Tickets für das Heimspiel der Brose Baskets gegen die Artland Dragons am Samstag, den 19. Mai 2012, um 14.30 Uhr in der Bamberger Stechert Arena. Zur Teilnahme senden Sie uns einfach eine E-Mail (Betreff: Brose-Verlosung) samt Kontaktdaten. Einsendeschluss ist der 18. Mai 2012.
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| Donnerstag, den 24. November 2011 um 23:32 Uhr |
| One-trick pony düpiert Bamberg |
| Von Felix Pflaum (Foto: Sebastian Hader) |
![]() Ganz oben auf der Prioritätenliste der Brose Baskets steht das Erreichen der Runde der besten 16 Teams Europas. Die Art und Weise, wie man sich am Donnerstag in Zagreb präsentierte, ließ davon allerdings nicht die Spur erkennen. Ohne großes Feuer und über die gesamte Zeit wie mit angezogener Handbremse, ließ man sich ab Mitte des dritten Viertels, als alles für die Franken zu sprechen schien, vom Kroatischen Meister an der Nase herumführen, der am Ende klar und verdient mit 86:74 (36:34) gewann. Bereits nach drei Minuten bat Headcoach Chris Fleming zur Auszeit, weil seine Mannen in der Abwehr keinerlei Anstalten machten, die Kreise von Center Mario Kasun einzuengen, im zweiten Viertel sprach TV-Experte Stephan Baeck erstmals von „zu wenig Feuer“ und der Rest der Partie trug die Handschrift von T.J. Ford und Josh Heytvelt. Erst am Dienstag war der ehemalige Aufbauspieler der Indiana Pacers nach Kroatien gekommen, für ein paar zünftige Pick-and-Pop-Drills schien die Vorbereitungszeit aber locker ausgereicht zu haben. Das Frohlocken ob Kasuns viertem persönlichen Foul bei Slaughters Korbleger zum 42:48, der höchsten Bamberger Führung, wich schnell Entsetzen, weil nun Heytfelt auf den Plan trat. Schockstarre nach Heytfeld-Show Offenbar war es nicht bis zu den Bamberger Spielern durchgedrungen, dass der 2,13m-Mann bei Ballempfang lediglich eine einzige Fähigkeit besitzt, diese in heißen Phasen aber bis zur Perfektion beherrscht. Diese Kernkompetenz, schnell und hoch die Kugel zielgenau gen Korb zu feuern, durfte er unter den Augen der staunenden Bamberger Defensive wie im berühmten Murmeltier-Film mit Bill Murray seelenruhig immer wieder abspulen, wobei Ford ihn punktgenau bediente. Unter anderem fünf Dreier von ihm machten aus dem 42:48 ein 59:52, während bei den zuvor schon pomadig wirkenden Bambergern nun noch eine gewisse Schockstarre hinzukam. Einzig Anton Gavel wehrte sich mit aller Kraft und trug seinen Teil dazu bei, bis zur 30. Minute wieder auf 62:58 zu verkürzen. Ausgleich führt zu erneuter Passivität Slaughter konnte im Schlussabschnitt sogar zum 62:62 ausgleichen, ihre Lektion wollten die Domstädter an diesem Abend aber offensichtlich nicht lernen. Statt dranzubleiben und dem Gegner die Hacken zu zeigen, fiel nun wieder jegliche Spannung ab. Heytfelt kam zurück, tat wieder genau das, was er im dritten Viertel getan hatte und Bambergs Lange schienen immer noch nicht zu wissen, was passieren würde, sobald er den Ball erhielt. Mit dem 11:0-Lauf zum 73:62 war die Partie so gut wie gelaufen, zwei Dreier durch Kapitän Casey Jacobsen und den an diesem Abend ansonsten völlig fehljustierten Brian Roberts machten noch einmal kurz Hoffnung, doch Mulaomerovic und Simon trafen in dieser Phase zu sicher, als dass es noch einmal hätte kippen können. Bamberger Ausgangslage nun wieder äußerst kritisch Am Ende trat das ein, was viele befürchtet hatten: Das Wissen um den klaren Hinspielerfolg sowie den Sieg über Titelverteidiger Athen hatte die Mannschaft überheblich werden lassen und dazu geführt, dass man Zagreb nicht ernst nahm. Dafür dass sich dies am Schluss rächte, reichte KK das kleine Basketball-Einmaleins, während die Arithmetiker in Bamberg nun wieder eifrig rechnen dürfen, wie man diesen komplett unnötigen Betriebsunfall kompensieren kann, um das Ziel TOP16 doch noch zu erreichen. KK Zagreb: Heytfelt (25), Simon (16), Kasun (15), Mulaomerovic (13), May (6), Rancic (4), Ozbolt (4), Masic (3), Ford, Diasse Brose Baskets: Jacobsen (19), Gavel (16), Slaughter (16), Suput (8), Roberts (7), Pleiß (4), Jenkins (2), Tucker (2), Tadda, Neumann Ausführliches Scouting |