Wir verlosen 1x2 Tickets für das Heimspiel der Brose Baskets gegen die Artland Dragons am Samstag, den 19. Mai 2012, um 14.30 Uhr in der Bamberger Stechert Arena. Zur Teilnahme senden Sie uns einfach eine E-Mail (Betreff: Brose-Verlosung) samt Kontaktdaten. Einsendeschluss ist der 18. Mai 2012.
Am Gewinnspiel teilnehmen
| Dienstag, den 29. November 2011 um 22:50 Uhr |
| Moskau kommt mit weißer Weste |
| Von Felix Pflaum (Foto: Sebastian Hader) |
![]() „Wir müssen im Moment mit uns selbst beschäftigt sein, nicht so sehr mit Moskau und werden das daher erst am Spieltag tun. Es wird uns nach drei Auswärtsspielen gut tun, wieder zuhause zu spielen, wo wir immer unsere besten Spiele gezeigt haben“, klingt bei Chris Fleming sowohl die Vorfreude auf das Kräftemessen mit ZSKA Moskau in der Stechert Arena am Mittwoch ab 20.45 Uhr durch als auch das Eingeständnis eines Formtiefs seiner Brose Baskets, die ihre letzten drei Pflichtspiele nicht gewinnen konnten. „Es ist nicht außergewöhnlich, dass auch eine gute Mannschaft mal eine schlechte Phase durchleben muss, auch wenn wir schon seit längerem nicht mehr so viele Spiele am Stück verloren haben“, will Fleming allerdings die jüngsten drei Pleiten in Berlin, Zagreb und Gießen nicht dramatisieren. Vielen, die vor nicht einmal zwei Wochen noch in höchsten Tönen von der Bamberger Mannschaft schwärmten, die damals gerade sensationell Euroleague-Titelverteidiger Panathinaikos Athen besiegt und die heimische Liga ungeschlagen angeführt hatte, ging die nüchterne Betrachtungsweise des Cheftrainers ab. Sie begannen direkt damit, die Kaderzusammenstellung sowie die Eignung einzelner Spieler in Frage zu stellen. „Gegen Athen haben wir gezeigt, wie gut wir sein können, aber in den letzten Spielen eben auch, dass wir noch nicht so weit sind, es regelmäßig und konstant aufs Feld zu bringen. Vielleicht ist es gerade für diese Mannschaft mit einigen Neuen, die uns helfen müssen, eine neue Teamidentität aufzubauen, ganz gut so, weil Niederlagen leider einfach dazugehören“, versucht Fleming, das Positive aus der Situation mitzunehmen. Kirilenko fehlt verletzt Keine Sorgen um die sportliche Situation muss man sich beim Gegner aus der russischen Hauptstadt machen, denn sowohl in der heimischen PBL wie auch in der Euroleague hat der Armeesportclub in dieser Spielzeit noch nicht verloren. 6:0 Siege in der europäischen Königsklasse sicherten dem Team bereits das Ticket für die nächste Runde. Ob dies für Bamberg nun ein Vor- oder ein Nachteil sein wird, ist schwer zu sagen, Headcoach Kazlauskas zumindest will sich im Frankenland keine Blöße geben: „Bamberg ist ein gut organisiertes Team, das zuhause wesentlich stärker spielt. Wir hatten es schon im Hinspiel nicht leicht, daher erwarten wir ein schweres Match. Wir sollten 40 Minuten fokussiert sein und bereit, unseren besten Basketball zu zeigen, wenn wir gewinnen wollen.“ Nicht helfen kann dem Team dabei der zum aktuellen Zeitpunkt herausragende Spieler des laufenden Wettbewerbs, Andrei Kirilenko. Wegen einer Schulterverletzung ist mit seinem Einsatz erst wieder 2012 zu rechnen, ob er dann aber noch das Trikot von ZSKA tragen wird, ist fraglich. Sein Dreijahresvertrag enthält eine NBA-Ausstiegsklausel, mit deren Gebrauch er liebäugeln soll, um als Free Agent seinen Marktwert in Übersee zu testen. Bamberg baut auf Heimvorteil Auch ohne ihn liest sich der Kader des russischen Abonnementmeisters und Euroleague-Champions von 2006 und 2008 wie ein “Who's Who“ des europäischen Basketballs. Siskauskas, Shved, Khryapa, Vorontsevich, Ponkrashov und als Sahnehäubchen die beiden serbischen Nationalspieler Teodosic und Krstic auf den Schlüsselpositionen im Aufbau und am Brett versprechen unabhängig vom Spielausgang schon einmal hochklassigen Basketball. Einen angenehmen Abend sollen sie in der Domstadt nach dem Willen von Anton Gavel keineswegs verleben. „Sicher können wir das Spiel gewinnen. Wenn wir daran nicht glauben würden, bräuchten wir ja gar nicht antreten. Wir müssen eine Leistung wie gegen Panathinaikos abrufen, dann haben wir auf jeden Fall eine Chance“, brennt der Slowake ebenso wie sein Kapitäns-Kollege Casey Jacobsen. „Wir glauben fest daran, es mit jedem in Europa aufnehmen zu können, vor allem in unserer Halle“, baut er darauf, dass den Franken dank ihrer Fans wie schon vor zwei Wochen Flügel wachsen und am Mittwoch eine Niederlagen- sowie eine Siegesserie reißen werden. |