Wir verlosen 1x2 Tickets für das Heimspiel der Brose Baskets gegen die Artland Dragons am Samstag, den 19. Mai 2012, um 14.30 Uhr in der Bamberger Stechert Arena. Zur Teilnahme senden Sie uns einfach eine E-Mail (Betreff: Brose-Verlosung) samt Kontaktdaten. Einsendeschluss ist der 18. Mai 2012.
Am Gewinnspiel teilnehmen
| Freitag, den 09. Dezember 2011 um 01:12 Uhr |
| Meilenstein in Malaga |
| Von Felix Pflaum (Foto: Sebastian Hader) |
![]() „Wir wissen, dass wir gewinnen müssen“, hatte Manager Wolfgang Heyder im Vorfeld verkündet und seine Angestellten, die Brose Baskets, schafften es erstmals in der laufenden Euroleague-Saison, dieses Bewusstsein auswärts in entsprechende Leistung auf dem Feld umzusetzen. 79:90 (40:46) leuchtete es als Belohnung zum Ende des Spiels von der Anzeigetafel im Palacio de los deportes J.M. Martin Carpena in Malaga, wo Gastgeber Unicaja wie schon im Vorjahr den Oberfranken unterlag. „Das war eine unserer schlechtesten Leistungen in dieser Saison“, schimpfte Chus Matteo, dessen Truppe mit einem Sieg den Einzug in die Zwischenrunde sicher gehabt hätte, nun aber in den nächsten beiden Wochen gegen Zagreb und Moskau unter großem Druck steht. „Es gibt keine Ausreden. Bamberg war besser und hat uns mit seiner Defensive kaltgestellt. Wir haben es nie geschafft, ihr Niveau mitzugehen“, lautete seine enttäuschte Analyse nach Spielende. Ab dem zweiten Viertel hatten die Gäste den spanischen Kontrahenten nie mehr in Schlagdistanz kommen lassen. 17 Zähler betrug der Vorsprung nach 16 Minuten sogar kurzzeitig, als Tadda einen Dreier aus der rechten Ecke versenkte. Roberts' Foulprobleme mehr Segen als Fluch Nachdem Brian Roberts nach nicht einmal 120 Sekunden bereits mit zwei Fouls belastet war und die Gastgeber vor 9.000 Zuschauern mit einem Dreipunktspiel starteten, hatte vielen Anhängern der Gäste wohl schon Böses geschwant. So wie sich aber Kasuns Foulprobleme in Zagreb als Nachteil für Bamberg entpuppt hatten, weil dessen Ersatzmann Heytvelt aufdrehte, tat diesmal Julius Jenkins von der Bank kommend mit seinen Würfen den Andalusiern weh. „Julius war der Schlüssel für uns, weil er uns half, eine Führung zu erspielen, die am Ende entscheidend war“, lobte Chris Fleming seinen Topscorer an diesem Abend, war aber besonders „stolz auf das Team, weil wir diesen Erfolg durch Rebounding erarbeitet haben“. Fünf Abpraller mehr als das bislang statistisch an den Brettern aktivste Team im Teilnehmerfeld sammelten Tucker (13 Rebounds), Slaughter (8) und Konsorten. Kommende Woche Endspiel gegen Kaunas Kritisch schien es einzig zum Ende der ersten Halbzeit zu werden, als die Halbzeitsirene das Comeback der Spanier stoppte und den durch Foulprobleme der Center etwas verwirrten Franken Zeit gab, sich wieder zu sammeln. Souverän verwaltete man den Vorsprung fortan im Bereich um die Zehn-Punkte-Marke herum, wobei vor allem drei Dreier Jacobsens im letzten Abschnitt Malaga den Zahn zogen. Mit 3:5 Siegen steht der deutsche Doublegewinner nunmehr auf Rang drei seiner Vorrundengruppe und hat es nächste Woche in eigener Hand, durch einen Sieg über Kaunas die nächste Runde zu erreichen. Unicaja Malaga: Freeland (17), Rowland (17), Fitch (15), Zoric (11), Garbajosa (8), Valters (5), Peric (3), Blanco (2), Rodriguez (1), Sinanovic Brose Baskets: Jenkins (23), Slaughter (14), Gavel (12), Jacobsen (11), Tucker (11), Roberts (8), Pleiß (4), Suput (4), Tadda (3), Neumann Ausführliches Scouting |