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Mittwoch, den 14. Dezember 2011 um 18:33 Uhr |
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Großer Traum zum Greifen nah |
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Von Felix Pflaum (Foto: Sebastian Hader)
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Die Brose Baskets haben es selbst in der Hand. Gelingt am Donnerstag (20.00 Uhr, SPORT1 live) gegen Zalgiris Kaunas der dritte Heimsieg der laufenden Euroleague-Saison, ist den Oberfranken der Einzug in die Runde der besten 16 Teams des Kontinents nicht mehr zu nehmen. Der Gegner aus dem Baltikum allerdings wird in der längst ausverkauften Stechert Arena alles daran setzen, seine letzte Chance aufs Weiterkommen zu erhalten.
Die dann zweifellos einsetzende Rechnerei und Abhängigkeit von den Ergebnissen anderer Spiele möchte man sich im Bamberger Lager freilich ersparen und mit den eigenen Fans im Rücken durch einen Sieg klare Verhältnisse schaffen. „Das ist sicherlich eine Tür, die für uns ganz weit offen steht. Wir können mit einem Heimsieg in die TOP16 kommen. Das ist ein Ziel, was wir uns seit zwei Jahren gesetzt haben und leider letzte Saison nicht realisieren konnten. Wir verkaufen uns natürlich immer besser auf europäischer Bühne, aber ein großer Erfolg in der Euroleague ist immer ausgeblieben“, weiß auch Headcoach Chris Fleming, was die Stunde geschlagen hat. Mit dem herausragend besetzten Litauischen Meister und Pokalsieger steht zwischen seiner Mannschaft und dem ersehnten Ziel jedoch ein gewaltiger Brocken, den es noch aus dem Weg zu räumen gilt.
Kaunas gespickt mit Hochkarätern
Alleine die wahrscheinliche Startaufstellung mit den vier litauischen Nationalspielern Kalnietis, Delininkaitis, Jankunas und Javtokas sowie Sonny Weems, dem MVP bei Kaunas' 81:70-Hinspielsieg, reicht, um klar zu machen, welche Möglichkeiten im Kader des Clubs aus der Stadt am Zusammenfluss von Memel und Neris schlummern. Auch die Bankspieler wie Popovic und Rakovic besitzen massig Erfahrung auf höchstem europäischen Niveau, so dass sich die Frage stellt, weshalb erst zwei Siege auf der Habenseite verbucht werden konnten und man in der Vorwoche von Panathinaikos Athen in heimischer Halle auseinander genommen wurde. „Wir sehen, dass Zalgiris gerade eine sehr schwere Zeit durchmacht“, äußerte sich Athens Litauer Jasikevicius im Anschluss an die Partie fast schon besorgt, während seitens Kaunas kein offizielles Statement nach außen klang.
Fleming fordert Konstanz
Die “schwere Zeit“ könnte aber zumindest auf Euroleague-Ebene bald ein Ende haben, denn ein erneuter Erfolg über Bamberg würde der Truppe um den in Bamberg einst geschassten DeJuan Collins die Fäden des Handelns vor dem letzten Spieltag wieder in die Hand geben. Damit es nicht soweit kommt, verlangt Chris Fleming von seinen Schützlingen das, woran es Kaunas über weite Strecken der bisherigen Spielzeit mangelte: Konstanz. „Sicherlich ist Konstanz das, was in der Euroleague am meisten zählt. Wir haben gezeigt, dass wir konstant spielen können. Wir befinden uns im Aufwärtstrend und ich glaube, dass wir diese Konstanz am Donnerstag hier vor heimischem Publikum zeigen werden“, zeigt er sich optimistisch, dass aus dem großen Traum am Donnerstag Realität wird.
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