Wir verlosen 1x2 Tickets für das Heimspiel der Brose Baskets gegen die Artland Dragons am Samstag, den 19. Mai 2012, um 14.30 Uhr in der Bamberger Stechert Arena. Zur Teilnahme senden Sie uns einfach eine E-Mail (Betreff: Brose-Verlosung) samt Kontaktdaten. Einsendeschluss ist der 18. Mai 2012.
Am Gewinnspiel teilnehmen
| Sonntag, den 05. Februar 2012 um 23:40 Uhr |
| Bonn kein Maßstab ohne Jordan |
| Von Felix Pflaum (Foto: Sebastian Hader) |
![]() Obwohl es an Emotionen und Hitzigkeit im Duell der Brose Baskets mit den Telekom Baskets Bonn trotz des einseitigen Spielverlaufs und klaren Endstands von 97:66 (56:36) zugunsten der Bamberger nicht fehlte, hätten sich die Bamberger Verantwortlichen sicher eine härtere Prüfung gewünscht. Während Michael Koch als Cheftrainer der Rheinländer die Partie quasi abschenkte, wird sein großer Bruder Stefan am Mittwoch mit den Artland Dragons sicher deutlich mehr Gegenwehr leisten. Entschieden war das Duell des vierfachen Meisters mit dem fünffachen Vize bereits vor dem Jump, als bei der Aufstellung der Gäste der Name Jared Jordan nicht auftauchte. Zwar sind Verletzungen einzelner Spieler, selbst im Falle absoluter Leistungsträger, häufig die Initialzündung für eine Mannschaft, im Falle Bonns und Jordans jedoch kommt ein Ausfall des besten Vorlagengebers der Liga einer Enthauptung des Teams vom Rhein gleich. Die überraschenden Lösungen, das Gefühl für die Situation und das Spieltempo sowie die Souveränität am Ball, welche der 27-Jährige beispielsweise vor Wochenfrist gegen Berlin demonstriert hatte, als ihm 14 Assists gelangen, fehlten dem Tabellenzehnten. So blieben die Bamberger Zähler gegen häufig zu spät sortierte Gäste sehr oft unbeantwortet, wodurch sich der Vorsprung der Franken stetig vergrößerte. Bamberger Werfer traumwandlerisch sicher 33:17 hieß es nach dem ersten Viertel, 56:36 zur Halbzeit und 80:55 schließlich vor den letzten zehn Minuten. Zwar war sich Chris Ensminger an alter Wirkungsstätte nicht zu schade, jeden seiner Bamberger Kontrahenten in seiner bekannten Art zu beackern und auch Zvonko Buljan hatte im zweiten Viertel einige unglaublich heiße Minuten mit zwölf Punkten am Serie, insgesamt konnte der Gast seine Marschroute aber nicht umsetzen, den Rhythmus in seinem Sinn zu beeinflussen. Der Wurfsicherheit der Hausherren vor 6.800 Zuschauern konnten selbst wechselnde Verteidigungsformen nichts anhaben, bis zur Halbzeitpause fanden 70 Prozent der Feldwürfe ihr Ziel, am Ende waren es immerhin noch starke 63 Prozent. Big Men Tucker und Pleiß gehen voran Nahe am Korb hatten dabei die langen Leute nach zunächst zwei Ballverlusten zum Auftakt für die ersten Zähler gesorgt und waren später zu den Bamberger Topscorern avanciert. P.J. Tucker knüpfte mit sieben der ersten neun Bamberger Zähler an sein Fabelspiel in Ludwigsburg an und Tibor Pleiß behauptete sich wacker im Duell mit Ensminger, wobei er sogar aus der Distanz traf. Die weiteren Big Men konnten hier nicht ganz Schritt halten, auch wenn Marcus Slaughter im vierten Viertel seine Statistiken auf erträgliche Werte tunen und mit einem überirdischen Block sowie einem Tip-Dunk die Highlightszenen liefern konnte. Predrag Suput hingegen kochte sichtbar auf Sparflamme, wird am Mittwoch wie alle seine Kollegen aber deutlich mehr gefordert sein. Stimmen zum Spiel: Michael Koch (Headcoach Telekom Baskets Bonn): „Glückwunsch an Bamberg, das heute völlig verdient gewonnen hat. Für uns stellt dieses Spiel das Ende eines zuletzt taffen Programms dar. Von den jetzt verbleibenden 14 Spielen müssen wir gegen die Mannschaften hinter uns, aber vor allem die Teams, die mit uns um die Playoffs ringen, Punkte holen." Chris Fleming (Headcoach Brose Baskets): „Bonn hatte es heute ohne Jared Jordan sicherlich schwer, da er ein Spieler ist, der die Partie gut lesen und lenken kann. Ich bin mit der Ballbewegung meiner Mannschaft zufrieden, wenngleich unsere Teamdefense in einigen Bereichen nicht so funktioniert hat, wie ich mir das vorstelle.“ Brose Baskets: Tucker (20), Pleiß (17), Jenkins (13), Suput (9), Gavel (9), Slaughter (9), Jacobsen (8), Tadda (2), Stuckey Telekom Baskets Bonn: Veikalas (16), Buljan (14), Serapinas (12), Battle (12), Ensminger (8), Gaffney (3), Thülig (1), Hain, Mangold, Wohlfarth-Bottermann Ausführliches Scouting - Anzeige - |