Wir verlosen 1x2 Tickets für das Heimspiel der Brose Baskets gegen die Artland Dragons am Samstag, den 19. Mai 2012, um 14.30 Uhr in der Bamberger Stechert Arena. Zur Teilnahme senden Sie uns einfach eine E-Mail (Betreff: Brose-Verlosung) samt Kontaktdaten. Einsendeschluss ist der 18. Mai 2012.
Am Gewinnspiel teilnehmen
| Mittwoch, den 04. Januar 2012 um 23:38 Uhr |
| Bamberg feiert 40. Bundesliga-Heimsieg in Folge |
| Von Sebastian Hader (Foto: Kathrin Gut) |
![]() Die Brose Baskets haben ihrer eineinhalb Jahre währenden nationalen Siegesserie in eigener Halle einen weiteren Erfolg hinzugefügt. Im Nachholspiel des neunten Spieltages bezwang der Doublegewinner die EWE Baskets Oldenburg mit 84:57 (37:27). Bester Werfer der Oberfranken war Tibor Pleiß, der neben 17 Punkten auch elf Rebounds auflegte. P.J. Tucker verpasste mit 16 Zählern und neun Rebounds knapp das Double-Double. Bestnoten verdiente sich aber auch Eigengewächs Karsten Tadda. Mit exzellenter Verteidigung, wie es sein Trainer Chris Fleming formulierte, und wichtigen Impulsen im Angriff trug der 23-Jährige nicht unerheblich dazu bei, dass die Bamberger jeweils zu Beginn beider Spielhälften in die Spur fanden. Neben dem überall auf dem Feld zu findenden Tucker war es vor allem Tadda, der mitverantwortlich dafür zeichnete, dass nach drei korblosen Anfangsminuten der Knoten bei den seit nunmehr 40. Bundesliga-Heimspielen in Serie ungeschlagenen Gastgebern platzte. Über 9:2 Mitte des ersten Viertels lag der amtierende Meister, der das gefährliche Offensivspiel der EWE Baskets durch geschicktes Zustellen der Passwege erst gar nicht zur Entfaltung kommen ließ, nach zehn Minuten mit 20:14 in Front. Als seine Mannschaft dann nach zwischenzeitlich zweistelliger Führung (27:16) aber der Meinung war, das Tempo der Gäste aus Norddeutschland mitgehen zu müssen, musste Fleming eingreifen. Oldenburg stellte auf Zonenverteidigung um, allen voran Tucker, der in der ersten Hälfte mit elf Punkten und sieben Rebounds glänzte und an jeder Aktion beteiligt schien, fand jedoch die richtigen Antworten auf die taktischen Maßnahmen des Gegners. Gemeinsam mit einem der Sorgenkinder der letzten Wochen, Tibor Pleiß, sorgte der US-Amerikaner wieder für klare Verhältnisse und einen Bamberger Zehn-Punkte-Vorsprung zur Pause. Mit 27:15 für Bamberg sprach zudem die Reboundbilanz bis zu diesem Zeitpunkt eine ganz andere Sprache als zuletzt beim Derby in Bayreuth. Killerinstinkt wieder da Aber auch der zuletzt oftmals vermisste Killerinstinkt war wieder da, als die Huntestädter nach einem krachenden Chubb-Dunk zu Beginn des dritten Durchgangs wieder aufschlossen (39:35). Die Hausherren waren hellwach, fingen zweimal den Passversuch auf den Schützen des zum Korb ziehenden Brown ab und setzten sich durch Treffer von Jacobsen und Tadda wieder auf 48:35 ab. Vom anfänglichen Schwung der EWE Baskets war in der Folge nicht mehr viel zu sehen. Ein unmotiviertes, als unsportlich geahndetes Foul von Burrell gegen den durchgebrochenen Slaughter offenbarte stattdessen die defensiven Mängel, die der Gefoulte selbst mit vier Punkten und Tucker per Dreier zum 62:43 gnadenlos bestraften. Damit war die Entscheidung gefallen, denn die Gäste erweckten im Schlussviertel nicht mehr den Eindruck, als würden sie noch an eine Rückkehr glauben. Auf der Gegenseite machte der starke Pleiß sein Double-Double perfekt, während Philipp Neumann und Daniel Schmidt Bundesliga-Luft schnuppern durften. Auf einen Einsatz von Predrag Suput, der in Bayreuth umgeknickt war, verzichtete das Bamberger Trainergespann dagegen im Hinblick auf das Schlagerspiel gegen den FC Bayern München am Samstag. Stimmen zum Spiel: Predrag Krunic (Headcoach EWE Baskets Oldenburg): „Gratulation an Chris Fleming und Bamberg für ein gutes Spiel. Wir lagen zur Pause mit zehn Zählern zurück und waren Mitte des dritten Viertels bis auf vier Punkte dran, aber Bamberg hat sehr gut agiert, wichtige Würfe getroffen und uns gute Optionen weggenommen. Danach war es schwer, noch einmal zurück zu kommen. Wir haben heute viele offene Würfe nicht getroffen, die im letzten Spiel gefallen sind. Ausschlaggebend war aber natürlich auch die gute Reboundarbeit des Gegners.“ Chris Fleming (Headcoach Brose Baskets): „Wir hatten großen Respekt vor Oldenburg, einem sehr gefährlichen Team mit Spielern, die sehr gut scoren können. Unsere Aufgabe bestand darin, das Tempo zu verlangsamen. Nach dem Spiel in Bayreuth war es wichtig, dass wir heute einen weiteren Schritt nach vorne machten. Der Schlüssel für uns war unsere Bank. Karsten Tadda war defensiv exzellent, Tibor Pleiß war sehr konzentriert und auch Julius Jenkins hat nach einer für seine Verhältnisse zuletzt schwachen Leistung gut gespielt. Unsere Ausgeglichenheit hat uns in der Vergangenheit immer ausgezeichnet. Im bisherigen Saisonverlauf vielleicht noch nicht so, aber heute Abend war ein gutes Zeichen.“ Brose Baskets: Pleiß (17), Jenkins (16), Tucker (16), Slaughter (9), Jacobsen (8), Roberts (7), Tadda (7), Neumann (4), Gavel, Schmidt EWE Baskets Oldenburg: Brown (19), Hasbrouck (9), Majstorovic (9), Burrell (8), Chubb (8), Bahiense de Mello (2), Burrell (2), Freese, Razis, Sehovic, Smit Ausführliches Scouting - Anzeige - |